Aufgrund seiner langen Geschichte ist Portugal reich an Sehenswürdigkeiten, die von den unterschiedlichen vergangenen Kulturen zeugen.
So kann heute in Batalha ein Kloster des Bettelordens der Dominikaner aus dem Jahre 1385 besichtigt werden. Die Bauzeit belief sich insgesamt auf über 150 Jahre. Aufgrund dessen Ausmaße und der architektonischen Schönheit, die seine Besucher noch immer beeindruckt, wurde das Kloster 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Gar 500 Jahre dauerte der Ausbau der Christusritterburg im 12. Jahrhundert bei Tomar. Die Klosterburg gilt als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und kann täglich von 9 bis 17.30 Uhr besichtigt werden.
Nicht weniger sehenswert ist der Glockenturm von Porto. Mit 76 Metern ist dieser der höchste Kirchturm Portugals. Begonnen wurde mit den Arbeiten am Nationaldenkmal des Landes und dem Wahrzeichen Portos im Jahr 1755. Was früher als Orientierungspunkt für Seefahrer diente, gilt heute als Aussichtplattform für Touristen. Wer die 225 Treppen, die sich über sechs Stockwerke erstrecken, bezwungen hat, wird mit einem unvergleichlichen Panoramablick über die Stadt bis hin zur Atlantikküste belohnt.
Bei einem Urlaub in Portugal sollte man auch den kleinen Ort Fátima besuchen, der 1917 zur Berühmtheit gelangte. Am 13. Mai erschien die Jungfrau Maria drei Hirtenkindern und auch in den folgenden Monaten wurde diese Erscheinung von immer mehr Menschen gesehen. 13 Jahre nach der ersten Erscheinung erklärte man sie für glaubwürdig und machte die Stadt Fátima damit auch offiziell zu einem der bekanntesten katholischen Wallfahrtsorte.
Ein weiterer Ort, der zu einem Besuch einlädt, ist die Stadt Vila Nova de Gaja. Sie gilt als das Zentrum des Portweins und trägt nicht ohne Grund zwei goldene Weinreben im Stadtwappen. Hier werden Führungen in die Portweinkellereien angeboten und Touristen erhalten einen Einblick in die Weinherstellung.
